Was atmen wir eigentlich?

Wofür messen wir und warum ist das relevant?

Wir alle atmen Sie ein, aber keinem ist klar, was drin ist. Deswegen ist es sinnvoll zu messen, was in der Luft ist.
Jeder der möchte kann bei sich zuhause einen Sensor aufbauen und Daten sammeln...



Jeder kann messen und es ist einfach!


In einem gemeinsamen Projekt von Teilnehmern des Oklabs, Everykey, der Stadt Köln und der Technischen Hochschule Köln haben wir einen Sensoren in einem Pilotprojekt entwickelt, um zu sehen wie man Luftaten von Bürgern verarbeiten kann.

Das Projekt ist offen für alle! Komm einfach vorbei...


Zu den Terminen

Idee

Unter dem Stichwort „Bürger forschen mit“ oder auch „Citizen Science“ werden derzeit immer mehr Bürgerinnen und Bürger aktiv und übernehmen Aufgaben die originär staatlichen Stellen zugerechnet werden – nicht mit dem Ziel eine Konkurrenz, sondern vielmehr eine andere Sichtweise zu berücksichtigen.

Projekt

Das Land NRW hat im Rahmen der OpenNRW-Strategie ein Förderprogramm aufgestellt, dass Pilotprojekte unterstützt, welche innovative Lösungen - in Kooperation zwischen Verwaltung und Zivilgesellschaft, aus den Bereichen Open Data, Partizipation und Bürgerinformation – umsetzen.

Ziel

Wir wollen Transparenz schaffen, weil wir davon überzeugt sind, dass jeder Bürger das Recht dazu hat zu wissen, wie gesund oder schädlich die Luft ist, die er gezwungen ist zu atmen. Ziel ist es, aufbauend auf die bereits umgesetzten Maßnahmen in den beiden Bereichen Sensoren verteilen und Luftdaten Sammlen, die Daten auch zu validieren und mit den offiziellen Daten vergleichbar zu machen.

Umsetzung

Am Beispiel von Sensordaten (konkret Stickstoffdioxid NO2), die Freiwillige sammeln, soll der Prozess von der Datensammlung über die zur Verfügung Stellung bis hin zu der Diskussion über die fachliche Qualität und die Aussagefähigkeit initiiert und konzeptioniert werden. In diesem Rahmen werden auch die notwendigen Fachkenntnisse, wie z.B. die Funktionsweise und Inbetriebnahme von Sensoren, in Workshops an die interessierte Zivilgesellschaft vermittelt.

Übergeordnet soll ein flächendeckender Ausbau mit Hilfe weiterer, auch thematisch abweichender, Sensoren ermöglicht und gewonnene Daten als Open Data der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt werden. Hierzu müssen Sensordaten sicher erfasst, geeignet aggregiert und über eine Schnittstelle (API) ausgelesen werden können.

Die notwendige Sensor-Plattform, das Forschungsprojekt SensorCloud, wird von der Technischen Hochschule Köln entwickelt und wissenschaftlich betreut. Das System der SensorCloud soll einen komplexen Aufbau zur Erhebung, Verdichtung, Übermittlung und Steuerung von unterschiedlichen Sensordaten beinhalten. So ist sichergestellt das zukünftige sensornahe Anwendungsszenarien ebenfalls über das Projekt abgebildet werden können.

Zusammenarbeit

Durch das Modellprojekt soll eine neue Qualitätsstufe des vom Rat der Stadt Köln beauftragten Internetstadt-Konzeptes initiiert und umgesetzt werden, die die Zusammenarbeit von Zivilgesellschaft und Verwaltung in den Fokus stellt und fördert

OpenSource

Auf Github gibt es Informationen für Entwickler: Firmware und Software

Zeitplan

Die von der Stadt Köln, zusammen mit der TH Köln und des OKLab Köln, eingereichte Bewerbung zum Projekt „Daten für die Stadt – Civic Tech als neues Kollaborationsmodell“ wurde angenommen und bis Ende des Jahres 2017 umgesetzt.

Zur Daten-Auswertung

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